Wie kam's - Vom Hobby zum Beruf
Wir, Jochen, Tobi und Dominik sind drei Freunde und uns verbindet eine große Leidenschaft: Gutes Essen. Beim Kochen und Genießen kommen uns dabei keine zweifelhaften Luxusprodukte wie Wegwerf-Prosecco aus Dosen in die Tüte, sondern wo immer es geht, wertvolle, unter fairen Bedingungen und nach jahrhundertealten Traditionen hergestellte Köstlichkeiten: Weine, Tees, Kaffeesorten und eben Olivenöle.
Wir drei Hobby-Feinschmecker sind nicht leicht zu begeistern, aber als wir das erste Mal das Öl der Koroneïki-Olive von der griechischen Halbinsel Peloponnes kosteten, waren wir uns einig, dieses Öl müssen wir verkaufen.
„Das Koroneïki-Öl ist eine Klasse für sich, wenn man ein ursprüngliches, kräftiges Öl sucht. Entsprechende Olivenöle aus Italien und Spanien kommen da einfach nicht heran.“ Tobi
Die Frage war nur: Wie kann es gelingen, dieses Produkt nicht nur unseren Freunden, sondern möglichst vielen Genießern zugänglich zu machen? Wir entschieden uns, unsere Kräfte und Kenntnisse zu bündeln und einen kleinen Online-Vertrieb aufzubauen. Nach vielen Gesprächen mit den einheimischen Landwirten der Anbauregion ist der griechische Stein nun ins Rollen gebracht, und jeder kommt nun in den Geschmack dieses besonderen Olivenöls: zu einem fairen Preis und zu Konditionen, die es den Herstellern ermöglichen, ihren so hohen Qualitätsstandard zu halten – im krisengebeutelten Griechenland derzeit keine Selbstverständlichkeit.
„Uns war es von Anfang an wichtig, Nachhaltigkeit und Fairness nicht nur behaupten, sondern auch umzusetzen. Dass wir es damit ernst meinen, soll man schmecken können.” Jochen, Apotheker und Programmierer
Jetzt sind Sie an der Reihe! Probieren Sie das Koroneïki-Öl – und Sie werden umschmecken müssen. Sie werden es gerne tun, versprochen.
Der Mythos - Die Faszination Olive
Der Olivenbaum und seine wertvolle Frucht waren bereits für die Babylonier und Ägypter als Nutzpflanze von großer Bedeutung. Bei Homer, in der Bibel und im Koran hat der Ölbaum auch eine symbolische Kraft. In der griechischen Mythologie wird folgende Geschichte überliefert: Göttervater Zeus musste einen Streit zwischen Kriegsgöttin Athene und Meeresgott Poseidon schlichten, denn beide stritten um die Vorherrschaft in Attika. „Wer den Menschen hier etwas sehr Nutzvolles und Dauerhaftes schenkt, der bekommt den Vorzug“, sagte Zeus. Poseidon stieß daraufhin seinen Dreizack in einen Felsen und sorgte für eine Quelle mit Salzwasser. Das war eine gute Idee. Athene hingegen stampfte mit dem Fuß auf den Boden auf, und ein Ölbaum wuchs heran. Dieses Geschenk war wertvoller, denn es brachte Holz, Nahrung, ein Heilmittel und – Frieden. Die größte Stadt Attikas erhielt ihren Namen nach der siegreichen Göttin: Athen, bis heute die Hauptstadt Griechenlands.
„Der Ölbaum als Friedenssymbol ist faszinierend, er ziert beispielsweise die Flagge der Vereinten Nationen.“ Tobi
Der Mythos des Olivenbaums lebt also schon seit Jahrtausenden. Vielleicht ist er sogar, wie Erhart Kästner geschrieben hat, der Baum aller Bäume. Vor allem sein Öl beschenkt die Menschen: „Öl gegen den Hunger, Öl für den Körper, die Haut und die Haare, Öl für die Lampe als Licht, Öl als Träger von Duft, der Ölzweig als Friedenszeichen und Siegerpreis.“ Deshalb konnte Athene den Wettstreit mit Poseidon leicht gewinnen.